Crème Brûlée von weißen Pfirsichen & Rosmarin – etwas Abwechslung schadet doch nie…

Hallo ihr Lieben,

ja auch heute ist mal wieder ein Tag, wo ich nicht unkreativ sein wollte. Und heute hatte ich extreme Lust dazu, Crème Brûlée herzustellen. Doch ich wollte keine einfache, klassische herstellen, sondern wer mich und meine Rezepte mittlerweile kennt, weiß, dass in die Gerichte immer etwas Spannung und Abwechslung reingehört. So war ich der Meinung, dass ich gerne Rosmarin und weiße Pfirsiche auf große Weltreise schicken möchte und im kulinarischem Land ganz viele tolle Eindrücke bekommen. Das die beiden so gut harmonieren, wurde schnell klar. Durch das angenehme Aroma vom Rosmarin in Verbindung mit der feinen Süße der Pfirsiche, entstand ein super gutes Dessert, was meiner Meinung nach jeder mag, solange man Fan von den beiden Hauptkomponenten ist. Doch ich möchte am besten gleich loslegen und euch Schritt für Schritt alles erklären. In diesem Sinne, ich wünsche euch ganz viel Spaß beim lesen.

 

Zutaten für 6 Personen:

200ml Sahne, 400ml Pfirsichsaft, 1 Vanilleschote (alternativ 1/2 Päckchen Vanillezucker), 8 Eigelb, 100g Zucker, 2 Zweige Rosmarin, 3 Himbeeren, 1/2 weißer Pfirsich, Zitronenabrieb, Kresse,

6 Crème Brûlée Förmchen – egal ob rund oder oval, Bunsenbrenner

 

Herstellung:

Als erstes schaltet ihr euren Ofen auf 140 Grad vor und stellt euch eine Auflaufform bereit. Diese dient dem Zweck, wo später eure Crème Brûlée Förmchen hineingestellt werden.

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Als erstes nehmt ihr euch einen Topf und gebt dort die Sahne, Pfirsichsaft, Vanille, Rosmarin rein und lasst es kurz aufkochen. Danach nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst das ganze für ca. 20 Minuten ziehen. Somit kann die Flüssigkeit weiterhin den Geschmack vom Rosmarin annehmen. Falls euch die Intensivität nach den 20 Minuten allerdings noch zu gering sein sollte, könnt ihr es gerne für weitere 5-10 Minuten ziehen lassen.

 

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In eine andere Schüssel kommt dann euer Eigelb, Zucker und der Zitronenabrieb hinein. Das alles wird schaumig aufgeschlagen. Was ihr auch wissen solltet, kommt Eigelb und Zucker zusammen, müssen beide Komponenten sofort miteinander verschlagen werden, sonst bilden sich unschöne Eigelbklumpen.

 

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Nachdem eure Rosmarin-Sahne durchgezogen ist, wird diese durch ein Sieb passiert und zum aufgeschlagenen Eigelb nach und nach gerührt. Durch ein Sieb passieren, heißt soviel wie, ihr gießt die Sahne durch ein Sieb und somit bleiben die festen Rohstoffe im Sieb (Bsp. Rosmarin und die Vanilleschote). Zum Schluss bleibt nur die aromatisierte Sahne über. Da ist es wichtig, dass man noch die warme Sahne nach und nach zum Eigelb gibt. Macht man dies zu schnell, kann es passieren, dass das Eigelb zu Rührei wird. Und da wir das ja nicht möchten, sollten wir uns auch bei diesem Schritt Zeit nehmen.

 

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Wenn die komplette Sahne zum Eigelb gegeben wurde, alles gescheit durchrühren. Sollte sich ein Schaum bilden, so wie auf dem Bild, ist es überhaupt nicht schlimm. Dadurch das ihr die Flüssigkeit ja dann in eure Förmchen abfüllt, bleibt der Schaum gerne zum Schluss in der Schüssel über.

Nun wird die Flüssigkeit in eure vorbereiteten Förmchen abgefüllt. Ihr füllt am besten nur soviel Flüssigkeit in die Form rein, das ein halbe Zentimeter Luft bleibt. Diese kommen dann vorsichtig in eure vorbereitete Auflaufform, wo ihr diese mit etwas Wasser befüllt. Das ganze kommt dann für knappe 50 Minuten in den Ofen. Die Crème Brûlée ist fertig, sobald sie nicht mehr wackelt und eine gestockte Konsistenz aufweist. Dann aus dem Ofen nehmen und für knappe 2h in den Kühlschrank stellen.

 

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Jetzt kommen wir zu den wunderbaren Pfirsichen. Diese viertelt ihr und entnehmt den Kern. Sobald ihr diese Schritte getätigt habt, schneidet ihr aus den Vierteln gleichmäßige Würfel und beträufelt sie etwas mit Zitronensaft, damit sie nicht unnötig braun werden.

 

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In einer Pfanne schmelzt ihr Puderzucker und stellt daraus gold-braunen Karamell her. Ich habe noch etwas Vanille und Rosmarin dazu gegeben, damit auch da noch schöne Aromen entstehen. Gerne etwas ziehen lassen, aber schauen, dass der Karamell nicht unnötig dunkel wird.

 

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Im nächsten Schritt nehme ich mir etwas Pfirsichsaft und lösche den Karamell ab. Hier ist Vorsicht geboten, denn durch das hineingießen vom Saft entsteht ein starker Dampfaufsteig, wo man drauf achten sollte, dass man sich nicht verletzt. Etwas köcheln lassen, damit sich der Karamell, welcher durch die Zugabe von Flüssigkeit fest geworden ist, wieder auflöst. Danach kommen eure vorbereiteten Pfirsichwürfel dazu.

 

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Doch das köcheln verdampft die Flüssigkeit des Saftes und am Ende bleibt ein Pfirsichsirup. Die Würfel etwas durchschwenken und im Sirup ziehen lassen. Somit nehmen die Pfirsiche noch zusätzlich den Geschmack vom Rosmarin an.

 

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Wenn ihr merkt, die Crème Brûlée ist schon vor den 2h abgekühlt, dann könnt ihr sie gerne schon vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Weiter im nächsten Schritt. So schaut sie aus, wenn noch kein Zucker darauf ist. Ihr könnt gerne normalen Haushaltszucker nehmen, leicht auf der Crème Brûlée verteilen und mit dem Bunsenbrenner leicht goldbraun abbrennen. Man sollte auch schauen, dass man nicht mit zu viel Hitze darauf geht, sonst wird der Zucker schnell schwarz.

 

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Nun kommt der letzte Schritt – das dekorieren. Für den weiteren Geschmack, aber auch das farbliche, habe ich noch Himbeeren und etwas Kresse hergenommen. Es wurde so dekoriert, wie es mir persönlich optisch am besten gefällt. Ein bisschen Pfirsiche da, eine Himbeere in Puderzucker abgesetzt dort, oh da hinten kann etwas Kresse hin. Aber ich sage immer so gern, wenn es um die Deko geht, jeder dekoriert so, wie es einem am besten gefällt. Da gebe ich keine Vorschrift oder sage – du musst das so machen. Weil das Optische liegt ja im Auge des Betrachters, von daher kann jeder so vorgehen, wie er es gerne hätte.

Fazit: ich bin sehr überrascht und das positiv, dass es ohne große Schwierigkeit herzustellen ging. Es hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht und ich hatte große Freude daran, mich mit diesem Projekt zu beschäftigen. Auch für die jetzige Jahreszeit ist es genau passend und es macht einfach nur Spaß es zu genießen.

Nun seid ihr gefragt. Was haltet ihr davon? Wie findet ihr die Idee, Obst mit Kräutern zu kombinieren? Hättet ihr etwas anders gemacht? Teilt es mir gerne hier in den Kommentaren mit oder schreibt mir auf Twitter oder Instagram. Oder auch wenn ihr Fragen habt, immer her damit. Ich bin auf euer Feedback sehr gespannt. Habt noch einen schönen Abend.

 

Liebe Grüße, Terry.

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