Soufflé von der dunklen Schokolade & abgeflämmte Bananen – dem Himmel so nah…

Hallo ihr Lieben,

es ist Montag und wie könnte die Woche besser starten? Richtig, man nehme sich etwas dunkle Schokolade und ein paar Bananen. Aus der dunklen Schokolade stellt man sich feinstes, luftiges Soufflé her und die Bananen karamellisiert man. Doch beim abflämmen der Bananen habe ich mich ganz allein auf den hauseigenen Fruchtzucker der Bananen verlassen, heißt, ich habe keinen weiteren Zucker auf die Bananen gegeben, sondern bin mit direkter Hitze drauf gegangen und somit ist alles wunderbar karamellisiert und fantastische Röstaromen sind entstanden – einfach ein Gedicht. Doch warum ausgerechnet Schokolade und Banane? Manche denken sich jetzt vielleicht, die Frage sollte nicht existieren, warum ich mich für die beiden Komponenten entschieden habe. Das ist auch korrekt, denn meiner Meinung nach harmoniert Banane und Schokolade wirklich perfekt miteinander. Denn die leicht bittere Note von der dunklen Schokolade und diese fantastische, harmonische Süße der Bananen – ein Träumchen. Doch wie ich das alles hergestellt habe, möchte ich euch jetzt gerne Schritt für Schritt erklären. Solltet ihr auch hier Fragen haben, scheut euch nicht und stellt sie mir einfach. Ganz egal ob hier bei den Kommentaren oder auf meinen sozialen Netzwerken, wie Twitter oder Instagram. Ich freue mich sehr über euer Feedback und wünsche euch somit viel Spaß beim lesen.

 

Zutaten für 6 Personen:

25g Butter + extra Butter für die Förmchen zum einfetten, 30g Mehl, 175ml Milch, 125g fein gehackte Schokolade (mind. 70% Kakaogehalt), 6EL Zucker + extra Zucker für die Förmchen, 3 Eier, Puderzucker, 6 Souffléförmchen (Inhalt: 125ml), Handrührer oder Küchenmaschine

 

Herstellung:

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Förmchen mit etwas Butter einfetten und mit Zucker ausstreuen. Den überschüssigen Zucker abklopfen. Eure Schokolade könnt ihr auch schon mal fein hacken und bei Seite stellen.

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Dann nehmt ihr euch einen Topf und gebt da die Butter rein. Diese langsam flüssig werden lassen. Dabei ist zu beachten, dass sie nicht dunkel wird, sonst gibt es später einen unschönen bitteren Geschmack.

 

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Ist die Butter verflüssigt und besitzt eine schöne goldene Farbe, kommt dann das Mehl dazu. Da empfehle ich euch, das Mehl vorher zu sieben, damit ihr keine kleinen Klümpchen später habt. Diese würdet ihr schwer wieder losbekommen. Von daher vorher sieben und ihr ärgert euch auch nicht.

 

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Nachdem ihr das Mehl dazu gegeben habt, müsst ihr fleißig rühren, damit nichts ansetzt. Am besten nehmt ihr euch hierfür einen Holzlöffel zum rühren, macht sich am einfachsten und erhitzt alles ca. 1 Minute. Da solltet ihr auch schauen, dass es nicht unnötig dunkel wird.

 

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Als nächsten Schritt gebt ihr nach und nach die Milch dazu und verrührt es zu einer glatten Masse. Dieses step-by-step dazu geben ist deswegen wichtig: wenn ihr die komplette Milch zum Anfang dazugebt, kann es passieren, dass auch da kleine Klumpen entstehen, die ihr später nicht mehr losbekommt. Doch warum? Wenn so viel Flüssigkeit auf eine etwas festere Masse trifft, hat es keine Chance sich gleichmäßig zu verbinden. Man müsste stundenlang rühren und würde zu keinem guten Ergebnis kommen. Von daher, in der Ruhe liegt die Kraft. Es ist wichtig, egal was ihr produziert, immer etwas mehr Zeit einzuplanen. Versucht so wie ich, zu jedem Produkt eine Verbindung aufzubauen. Ihr müsst zwar nicht dringend mit allen Zutaten reden, aber auf sie eingehen ist wichtig. Zumindest mache ich das immer so und fahre eigentlich ganz gut damit.

 

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Nun nehmt ihr euren Topf von der Herdplatte. In eure Mehlmasse kommt nun der Zucker und eure gehackte Schokolade. Dies verrührt ihr, bis sich alles vereint hat. Ihr solltet allerdings mit dem Topf nicht mehr auf den Herd und zusätzlich Hitze geben. Es kann passieren, dass sonst eure Schokolade ansetzt und der Zucker unnötig karamellisiert. Da die gekochte Mehlmasse noch gut Temperatur hat, sollte es hitzetechnisch reichen.

 

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Dann trennt ihr die Eier. Da nun eure Mehl-Schokomasse noch keine weiteren Zutaten dazubekommen hat, welche diese später bindet, ist es völlig normal, wenn sie abgeschissen ausschaut. Abgeschissen heißt, die Zutaten haben sich getrennt. Ja ich weiß, es schaut wirklich nicht feierlich aus, doch ich wollte euch einmal zeigen, was passieren kann, wenn ihr dies nachkochen solltet. Also was tun, wenn das passiert? Richtig, jetzt kommen eure Eigelbe dazu. Die setzen die ganze Masse wieder in ein ganz besonders schönes Licht. Aber wichtig, die Eigelbe step-by-step dazu. Denn die Masse muss sich erstmal wieder daran gewöhnen, dass eine weitere Zutat dazu kommt.

 

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Denn nachdem eure Eigelbe dazu gekommen sind, glänzt die Masse sofort und alles hat sich miteinander verbunden. Das abgeschissene ist somit Geschichte. Ich bin immer total fasziniert, wenn man etwas herstellt und man sieht, wie es sich positiv entwickelt, sobald eine bestimmte Zutat dazugekommen ist. Ja ich bin dann immer in meiner eigenen Welt, wo ich auch eine Weile Urlaub mache. Und hey, der Urlaub ist sehr kostengünstig 😉 . Naja kein Wunder, warum sich die Kalorien dort auch so gerne aufhalten 😀 .

 

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Eure Schokomasse stellt ihr erstmal zur Seite. In der Zwischenzeit könnt ihr euer Eiweiß steif schlagen. Wichtig bei Eiweiß aufschlagen, immer eine Prise Salz dazu. Hat 2 Gründe bzw. Vorteile. Der erste Grund ist, das Aufschlagen ist viel besser und der andere Grund ist, dass in etwas süßes immer eine Prise Salz reingehört. Das verstärkt den Geschmack und unterstützt das komplette Ergebnis.

 

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Euer festes Eiweiß hebt ihr nun locker unter die Schokomasse. Locker unterheben ist wichtig, damit ihr die Luft, welche ihr in das Eiweiß gebracht habt, nicht kaputtgeschlagen wird. Somit erhält man eine komplett luftige Schokomasse.

 

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Wenn ihr den kompletten Eischnee untergehoben habt, sollte eure Masse zum Ende hin so ausschauen. Das ist wie eine leichte Schokoladenmelodie, welche ganz zart durch den Schokoladenhimmel reist und sich mit allen Wolken anfreundet.

 

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Diese fertige Masse füllt ihr nun in eure vorbereiteten Souffléformen ab. Da solltet ihr drauf achten, ca. 1cm bis zum Rand freizulassen. Ist alles gleichmäßig abgefüllt, kommen die Förmchen für ca. 20 Minuten in den Ofen.

WICHTIG: Öffnet bitte nicht vor Ende der Backzeit einfach so den Ofen. Das ist der Tod für das Soufflé. Wenn ihr das macht, fällt eure perfekt hergestellte Masse zusammen und dann war es das. Das bekommt ihr dann auch nicht wieder hin, sondern ihr müsst euch neue Förmchen schnappen, Masse abfüllen und backen. Also wartet die Backzeit ab, gerne auch 2-3 Minuten länger im Ofen lassen und holt sie dann heraus. So fahrt ihr dann besser und es besteht nicht die Gefahr, dass es zerstört wird.

 

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Während das Soufflé noch im Ofen ist, könnt ihr eure Bananen schon mal in schräge Scheiben schneiden. Zum abflämmen habe ich mir einen Bunsenbrenner genommen. Hat man meist im Haushalt. So einen nimmt man her, wenn man Créme Brûlee herstellt und später den Zucker auf der Oberfläche karamellisiert. Solltet ihr so einen Bunsenbrenner nicht besitzen, dann könnt ihr euch eine Pfanne nehmen und die ordentlich erhitzen. Allerdings kein Fett o.ä. dazugeben. Von daher kann es passieren, dass es etwas qualmt oder verbrannt riecht. Aber ihr steht ja daneben und könnt dies gut regeln. In die heiße Pfanne kommen dann eure Bananenscheiben und die werden von beiden Seiten geröstet. Da kann man schon mit gut Hitze draufgehen, damit man zum einen so eine schöne gold-gelbe Farbe und auch die tollen Röstaromen bekommt. Diese abgeflämmten Bananenscheiben können schon mal angerichtet werden. Ist euer Soufflé fertig, aus dem Ofen nehmen, mit Puderzucker abstauben, ebenfalls anrichten, leicht abkühlen lassen und dann heißt es – genießen!

 

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Ich finde, es ist ein super gutes Dessert. Man ist aber auch hinterher extrem gut gesättigt. Doch es ist eine tolle Kombination – Schokolade und Banane. Gerade weil die Bananen abgeflämmt sind und zu der weichen Konsistenz vom Soufflé mega passen.

Was haltet ihr davon? Würdet ihr dies auch so nachbacken? Habt ihr schon mal Soufflé hergestellt? Schreibt es einfach in die Kommentarbox oder stalkt mich auf Twitter oder Instagram, wo ihr mich ebenfalls anschreiben könnt. Ich freue mich sehr über euer Feedback! Wünsche euch noch einen schönen Tag.

 

Liebe Grüße, Terry.

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