Kirsch-Clafoutis – wenn Kirschen trotz Sonnenschein lieber den Ofen bevorzugen…

Ihr Lieben,

lange ist es her, wo ich meinen letzten Beitrag hier veröffentlicht habe. Selbst meine Streams wurden pausiert. Doch durch viele Arbeit hatte ich wenig Zeit, aber das soll sich jetzt in kommender Zukunft ändern. Damit möchte ich sagen, ihr werdet wieder mehr von mir zu sehen und lesen haben. Wenn es dann soweit ist, bekommt ihr auf all möglichen sozialen Netzwerken die passende Info.

Doch nun zu meinem aktuellen Projekt. Ich hatte mal wieder das Gefühl, meine kleine Sammlung von Fachlektüre durchzuwälzen, um mich zum einen kopfmäßig etwas weiterzuentwickeln und auch zum anderen, um auf neue kulinarische Ideen zu kommen. Irgendwie wollte ich auch unbedingt mal wieder was mit Kirschen produzieren. Also hielt ich Ausschau nach Rezepten mit Kirschen. Und was geschah, ich fand ein ziemlich fetziges Rezept. Was dazu nicht nur super aussah, sondern in der Herstellung auch wirklich einfach ist. Ja ich wollte es unbedingt ausprobieren, weil ich jetzt sogar mal wieder richtig motiviert bin bzw. ich Lust habe, wieder mit verschiedenen Komponenten zu experimentieren.

Nun ging es zum Supermarkt und ich kaufte alle Zutaten ein, welche ich dafür benötige. Neben Joghurt, Eier, Limetten fand ich super gute Kirschen, welche eine super Qualität hatten. Und das ist das, was ich brauchte. Qualitativ hochwertige Zutaten, um ein Produkt besonders zu machen. Doch bevor ich anfange vom Supermarkt zu schreiben, erkläre ich euch lieber, wie ich meine Clafoutis hergestellt habe. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen. Solltet ihr Fragen haben, scheut euch nicht und haut raus. Ich stehe euch für Unklarheiten o.ä. gerne zur Verfügung.

 

Zutaten für 8 Personen:

250g Kirschen, 100g Mehl, 3 EL Zucker, 2 Eier, 200ml Naturjoghurt, Abrieb 1/2 Limette, 1/4 TL Vanille (alternativ 1/2 Päckchen Vanillezucker)

 

Herstellung:

 

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Als erstes schnappt ihr euch eine Backform eures Vertrauens. Ich hab mich für eine entschieden mit einem Durchmesser von 26cm. Diese müsst ihr dann gleichmäßig einfetten, damit das Endprodukt später nicht an der Backform haften bleibt. Was nehmt ihr zum einfetten? Das ist eigentlich egal ob Pflanzenfett oder weiche Butter. Ich hab mich für Butter entschieden, weil es auch einen geschmacklichen Hintergrund hat, welcher positiv ist. Ich empfehle, die Kirschen vorher zu entsteinen. Dann habt ihr hinterher, wenn ihr die Clafoutis esst nicht diese lästigen Kerne. Die entsteinten Kirschen verteilt ihr dann gleichmäßig in eure eingefettete Backform. Wenn ihr das getan habt, könnt ihr den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

 

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Nächster Schritt, ihr schnappt euch eine Schüssel. In diese kommt Mehl, Zucker, Eier, Joghurt, Limettenabrieb und Vanille. Dies wird alles klumpenfrei verrührt. Bei dem Mehl empfehle ich euch, dies vorher durchzusieben, damit ihr keine unschönen Klümpchen später in der Masse habt. Mehl könnt ihr euch immer merken, durchsieben bevor es in irgendwelche Teige oder Massen kommt. Macht ihr es nicht, ärgert ihr euch später nur.

 

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So sollte eure Masse nach dem durchrühren auch ausschauen. Gleichmäßig verrührt, eine schöne, angenehme gelbliche Farbe durch die Eier und die feinen, zarten Vanillepunkte.

 

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Nun schnappt ihr euch eure Backform mit den Kirschen. In diese füllt ihr gleichmäßig eure Joghurtmasse rein. Da ist zu beachten, dass alle Flächen bedeckt sind. Denn es gibt doch nichts schöneres, als die Gleichmäßigkeit eines Produkts von Anfang bis Ende. Ich finde das immer so faszinierend, wenn man anfänglich präzise arbeitet, sich das bis zum Schluss wie ein roter Faden durchzieht. So macht das dann auch immer besonders viel Spaß. Wenn dann alles gleichmäßig verteilt ist, schiebt ihr eure Backform in den vorgeheizten Ofen und lasst eure Clafoutis für ca. 20 Minuten gold-braun backen. Die Backzeit kann allerdings nach der Art der Öfen variieren. Da müsst ihr dann selber schauen, bis es die Farbe bekommt.

 

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Ist die Backzeit vorrüber und eure Clafoutis hat die gewünschte Backfarbe bekommen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Hinterher mit Puderzucker besieben. Das ausdekorieren mit frischen Kirschen fand ich eine witzige Idee. Gerne kann man dazu noch eine Kugel Vanilleeis servieren, nur leider hatte ich keins im Haus. Aber ich kann versprechen, dass passt perfekt zusammen. Denn das Zusammenspiel von Kirschen und Vanille ist eh immer etwas ganz tolles und einzigartiges.

Nun muss ich auch sagen, ich bin absolut begeistert, was ich da gebacken habe. Zumal ich die Kirsch-Clafoutis auch zum ersten Mal produziert habe. Aber wenn ich ehrlich bin, man benötigt kein Doktortitel um dies herzustellen. Was halt auch mega gut ist, man benötigt wenig Zutaten, welche man normal auch immer im Hause hat.

Nun hoffe ich, dass euch der Beitrag gefallen hat und bin sehr auf euer Feedback gespannt. Sollte vielleicht etwas unklar geschrieben sein oder ihr Fragen zu etwas haben, scheut euch nicht und fragt. Gerne könnt ihr hierfür die Kommentarbox nutzen oder mich auf Twitter oder Instagram anschreiben. Ich verbleibe mit lieben Grüßen und wünsche euch noch einen schönen Abend. Bis bald!

 

Liebe Grüße, Terry.

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