Brotkuchen mit Kirschen, Rosmarin & Pinienkernen – wenn man Brot elegant verarbeitet…

Hallo ihr Lieben,

ja wie im letzten Blogpost schon angekündigt, hatte ich ja gestern wieder einen Backstream. Welcher äußerst interessant und sehr unterhaltsam war. Interessant aus der Sicht, weil ich einen sehr tollen Kuchen gebacken hatte. Bestehend aus Roggenbrot, Kirschen, Rosmarin & Pinienkernen. Zumal ich auch dazusagen muss, den Kuchen habe ich gestern das allererste Mal gebacken, war gespannt auf das Ergebnis, ob es mir leicht von der Hand geht oder nicht und wie allgemein die ganze Zusammensetzung der Zutaten schmeckt. Im groben und ganzen war er super schnell und einfach herzustellen, die Schritte waren klar und von einer Schwierigkeit war keine Rede.

Ich bin ja allgemein ein großer Fan von außergewöhnlichen Rezepten. Heißt, gerne immer wieder was neues probieren, testen ob das alles zusammenpasst und fürs nächste Mal gerne eine Zutat durch eine andere ersetzen. Auch was Kontraste und Charaktere in Rezepten angeht, bin ich absolut weit vorne und mag das auch voll. Es muss nämlich meiner Meinung nach nicht immer alles die selbe Struktur haben, heißt, Abwechslung in Gerichten macht es gleich viel toller und spannender. Auch wenn ich eine Rezeptur finde, baue ich immer meinen eigenen Stil mit ein, heißt auch hier, ich gehe nicht punktuell und detailliert darauf ein, sondern ersetze oder tausche gerne aus. Ja das ist mein Stil von Backen.

Wie ist das bei euch? Backt ihr haargenau etwas nach oder sagt ihr euch: Nö, ich mache das heute mal so. Würde mich mal interessieren, wie ihr das so macht. Schreibt es mir gerne in die Kommentare oder kontaktiert mich über meine anderen sozialen Netzwerke 🙂 . Ich bedanke mich schon mal jetzt bei euch!

So ist das jetzt auch bei meinem aktuellen Projekt mal wieder gewesen, dass ich einiges anders gemacht oder abgewandelt habe. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich ziemlich froh darüber. Denn wenn man ehrlich ist, so lernt man die Produkte auch besser kennen, weiß dann, wie sie anders funktionieren und das Beste, man lernt sich dabei auch nochmal kennen. Klingt jetzt vielleicht etwas komisch oder seltsam, doch es ist so.

Hatte ja früher dann auch den Gedanken, wenn man zu mir meinte, wenn man etwas zubereitet und nicht speziell ein Rezept verfolgt, sondern vielleicht die ein oder andere Zutat anders einarbeitet oder auch ein Gewürz mehr in die Mischung/Teig mischt, lernt man sich am besten kennen. Weil man am Ende weiß, man hat sich was zugetraut. Ob es schmeckt oder nicht, spielt erstmal keine Rolle. Viel wichtiger ist es, dass man sich was zutraut und dies auch zeigt. Was dann eventuell andere zu dir sagen, spielt auch da keine Rolle. Es kommt nur auf einen selber an, was man sich zutraut und ob man mit sich zu Frieden ist. Diese Sprüche kamen dann einige Male und es stimmt auch.

Deswegen mutig sein und ausprobieren 🙂 !

Doch ich möchte gleich mal damit beginnen und euch mein Projekt etwas näher bringen. Heißt die Rezeptur und Herstellung des tollen Brotkuchens. Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei 🙂 . Auch wenn hier Fragen aufkommen sollten, ihr wisst ja. Schreibt mich an und dann gehen wir die Frage zusammen an 🙂 .

 

Zutaten:

100g Marzipanrohmasse, 160g Eigelb, 60g Zucker, 20g Wasser, Abrieb von 1 Zitrone, 1 Prise Zimt, 30g Rum, 180g Eiweiß, 120g Zucker, 1 Prise Salz, 140g gemahlene Mandeln, 60g Mehl, 100g geröstetes und gemahlenes Roggenbrot, 40g dunkle Kuvertüre, 150g entsteinte Sauerkirschen, 80g Pinienkerne, Nadeln von 1 Zweig Rosmarin, Puderzucker

 

Herstellung:

Eine Springform mit einem Durchmesser von 28cm einfetten und bei Seite stellen. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Das Roggenbrot in Scheiben schneiden, Rinde entfernen und im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten rösten. Danach aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Marzipan leicht in der Mikrowelle weich machen und mit dem Eigelb und Zucker glatt rühren. Solltet ihr keine Mikrowelle besitzen, dass Rohmarzipan in kleine Stücke reißen und zusammen mit dem Eigelb und Zucker mit der Hand klumpenfrei verkneten. Mit Wasser, Rum und Gewürze schaumig schlagen.

Aus Eiweiß, Zucker und Salz einen stabilen Schnee schlagen. In der Zwischenzeit das Roggenbrot fein zerreiben. Solltet ihr allerdings noch ein paar größere Stücken haben, ist dies nicht schlimm. Somit verleiht ihr dem Kuchen Charakter. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne weiteren Fettzusatz goldbraun rösten und danach ebenfalls zur Seite stellen. Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen.

Die restlichen Zutaten bis auf die Kirschen mischen und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Marzipanmasse melieren. Zum Schluss die Kirschen unterziehen.

Diese Masse in die vorbereitete Form geben und die Oberfläche mit Pinienkernen und den Rosmarinnadeln bestreuen. Bei 170 Grad etwa 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und wenn gewünscht, leicht mit Puderzucker absieben.

Danach heißt es – genießen. Am besten mit einer Tasse Kaffee dazu, ist es ein wunderbares Erlebnis 🙂 .

 

So, was sagt ihr dazu? Würdet ihr es auch ausprobieren? Oder würdet ihr sogar eine Zutat durch eine andere ersetzen? Lasst es mich gerne wissen, ich bin sehr gespannt 🙂 . Denke mal, dass morgen dann wieder ein Blogpost zu meinem heutigen Stream online kommt. Je nachdem wie ich es zeitlich schaffe. Aber auch da könnt ihr wieder gespannt drauf sein, denn selbst ich freue mich darauf 🙂 .

Habt noch einen schönen Samstag und bis bald!!!

 

Liebe Grüße, Terry!

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