Brownie, Curry, Ananas – lasst die Geschmacksspiele beginnen…

Hallo ihr Lieben,

ja lange habe ich nichts von mir hören lassen. Was natürlich sehr schade ist, doch leider fehlte mir die Zeit dafür. Doch heute nutze ich meinen freien Tag in vollen Zügen und möchte daher meine Ergebnisse online stellen. Aber von welchen Ergebnissen rede ich hier? Ja in den letzter Zeit fing mein streamen wieder an und da gab es natürlich tolle und interessante Sachen, welche ich gebacken habe. Und da ja auch des Öfteren nach Rezepten gefragt wird, möchte ich dies hier ganz gerne online stellen. Es sind sogar ganze 4 Projekte, welche dann auf euch zukommen werden.

Angefangen habe ich mit einem Brownie, welcher mit gerösteten Macadamianüssen abgerundet wurde, im Beisein mit einem interessanten Curryeis, gegrillter, marinierter Ananas und einer Ananasluft. Ja diese Luft ist eigentlich nichts anderes als ein Schaum. Ich persönlich sage dazu immer ganz gerne „Luft“, weil es schöner klingt als Schaum 😉 . Oder was meint ihr?

Dadurch das ich ja erst jetzt im Januar wieder frisch mit dem streamen begonnen habe, wollte ich mit was ziemlich einfachen starten. Gerade aus dem Grund, um erstmal wieder in die ganze Geschichte reinzukommen. Und was bietet sich das besser als ein Brownie an. Geht zum ersten extrem schnell herzustellen und schmeckt natürlich auch jedem. Entweder man macht Nüsse oder saisonelle Gewürze mit in die Rezeptur – da kann man schon mit spielen. Und somit wird auch dieser Brownie nie langweilig. Weil ich ja auch auf Macadamianüsse total stehe, wollte ich mit diesem wunderbaren Produkt unbedingt arbeiten und war zum Schluss auch sehr froh darüber, dass ich dies getan habe.

Dann wollte ich auch unbedingt Eis herstellen. Doch nicht nur so ein simples Vanilleeis, sondern es sollte schon was ganz besonderes sein bzw. etwas einzigartiges, was man vielleicht nicht so oft isst. Und ja, was soll ich sagen, Curry war der perfekte Begleiter für dieses tolle Gericht. Zurückgegriffen habe ich auf ein sehr mildes Curry, macht sich immer am besten und empfehlen würde ich es auch. Dieser Hauch von ganz leichter Schärfe war einfach unfassbar gut.

Und dann wollte ich natürlich noch einen fruchtigen Charakter einbauen. Mir war relativ schnell klar, dass meiner Meinung nach am besten die Ananas passt. Gerade auch schon, weil Curry und Ananas eine super harmonische Beziehung haben. All die 3 Hauptcharaktere – Brownie, Ananas und Curry war eine super tolle Reise ins Genussland.

Doch wie habe ich alles hergestellt, was musste ich beachten, was war wichtig und was konnte man nebenher herstellen – ja das möchte ich euch jetzt alles Schritt für Schritt erklären. Natürlich bin ich auch super gespannt auf euer Feedback. Ich wünsche euch ganz viel Spaß 🙂 .

 

Begonnen habe ich mit dem Ansatz für das Curryeis. Es empfiehlt sich immer, wenn man Eis herstellt, die Masse schon am Vortag herzustellen. Somit hat sie genug Zeit zum reifen und kann ihre Geschmäcker viel besser abgeben. Diese Aromen, welche über Nacht entstehen, sind einfach unglaublich gut und nicht innerhalb weniger Stunden zu bekommen 🙂 .

Curryeis:

400ml Sahne, 400ml Milch, 100 ml Kokosmilch, 6g mildes Curry, 230g Zucker, 250g Eigelb, 40g weiße Kuvertüre, 40ml weißer Rum, 70ml Passionsfrucht, 30ml Ananassaft

Sahne, Milch, Kokosmilch, Curry und ein Drittel des Zuckers erwärmen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb passieren, mit Eigelb und dem restlichen Zucker mischen und auf 85 Grad erhitzen und abziehen. Dabei ständig rühren, damit das Eigelb nicht ansetzt. Die restlichen Zutaten untermixen und abkühlen lassen. Um ein perfektes Reifearoma zu erhalten, 24h vorher herstellen und ziehen lassen. In die Eismaschine abfüllen und gefrieren lassen.

 

Jetzt geht es mit dem Brownie weiter. Wirklich sehr einfach herzustellen, kann quasi nichts schief gehen 🙂 .

Brownie mit gerösteten Macadamianüssen:

100g dunkle Kuvertüre (72%), 150g Butter, 110g Ei, 165g Zucker, 40g Mehl, 140g Macadamianüsse – geröstet und gehackt

Backofen auf 170 Grad vorheizen und eine schmale Backform mit Backpapier auslegen. Macadamianüsse hacken und in einer Pfanne goldbraun anrösten. Kuvertüre mit der Butter schmelzen lassen. Ei mit Zucker verrühren und mit der flüssigen Kuvertüre mischen. Das gesiebte Mehl und die gerösteten Macadamianüsse unter die Masse ziehen. In die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und ca. 15-20 Minuten backen. Erst nach dem Auskühlen in die entsprechende Form schneiden, da man sonst keine glatte Schnittkante bekommt.

Ist euer Eis in der Maschine gefroren, herausnehmen, in eine Form geben und nochmal kurz in den Froster stellen.

 

Jetzt kommt die Ananas dran. Auch ein sehr einfacher und simpler Part, wo auch da wirklich nichts schief gehen kann.

Marinierte & gegrillte Ananas:

1 Ananas, 2 EL Zucker, 1 Zweig Koriander, Vanille, 200ml Ananassaft

Ananas in gleichmäßig kleine Würfel schneiden. Eine Grillpfanne auf stellen und ordentlich Hitze geben. Ist diese gut heiß, die Ananaswürfel dazugeben und grillen. Dabei ist zu beachten, dass viele Röstaromen entstehen und auch die Ananas eine tolle Farbe bekommt. In der Zwischenzeit einen Topf mit Zucker aufstellen und diesen goldbraun karamellisieren lassen. Die gegrillte Ananas dazugeben und mit Saft ablöschen. Koriander und Vanille dazugeben und mitziehen lassen, damit viele tolle Aromen entstehen. Etwas einkochen lassen. Nach ca. 5-10 Minuten Hitze runterstellen und langsam weiter ziehen lassen.

Nun sollte auch der Brownie fertig gebacken sein. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Hinterher in die gewollte Größe schneiden.

Wie man letztendlich alles komplett anrichtet, ist euch überlassen. So wie es euch am besten gefällt, ist es richtig. Ich mag es halt, wenn man eine Linie und Konzept in ein Gericht bringt und dieses auch beim anrichten zu erkennen ist. Wenn Brownie, Eis und die marinierte Ananas auf dem Teller ist, zum Schluss mit der Ananasluft vollenden. Doch was benötigt man dazu?

100ml Ananassaft und 2 EL Sojalecithin. Beides mit einem Stabmixer ordentlich mixen, bis eine standhafte Luft entsteht. Diese dann zum Schluss mit anrichten. Ein paar Korianderblättchen verteilen – fertig. Und ja, den Brownie habe ich auch mit etwas Puderzucker abgestaubt, sieht aus meinem Blickwinkel immer etwas schöner aus – muss man aber nicht machen 🙂 .

Jetzt seit ihr gefragt: Was haltet ihr von dem Gericht? Würdet ihr es auch herstellen? Ich kann euch empfehlen, probiert es aus. Wenn ihr alle 3 Hauptcharaktere mögt, sollte eurer Gaumenfreude nichts im Weg stehen. Ich bin Fan und würde es wieder machen. Bin auch am überlegen, dass nächste Mal andere Nüsse herzunehmen. Mal schauen, ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Ich bedanke mich auch, dass ihr wieder vorbeigeschaut habt und wünsche euch noch einen schönen Tag/Abend. Gerne könnt ihr mir eure Meinung in die Kommentare schreiben oder mich über meine anderen sozialen Netzwerke, wie Twitter oder Instagram kontaktieren. Ich freue mich darauf 🙂 .

PS: Ganz bald kommen auch die nächsten Blogposts online, ihr könnt gespannt sein 🙂 .

 

Liebe Grüße, Terry!

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