Happy Thanksgiving!!!

Hallo ihr Lieben,

ja jetzt sind schon wieder ein paar Tage vergangen, wo ich nichts online gestellt habe. Doch man merkt jetzt den ganzen weihnachtlichen Stress, warum man leider nicht mehr zu ganz so viel kommt. Gerade auch, weil ich gut am Plätzchen backen bin, welche natürlich kommende Woche verschickt bzw. überreicht werden müssen. Und es ist halt so verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Doch man macht es ja total gerne, weil es extrem viel Spaß macht. Gerade auch, wenn man anderen Menschen eine Freude bereiten kann. Denn über Kekse freut sich ja bekanntlich jeder. Und egal wie viel man zu tun hat, Kekse müssen zur Weihnachtszeit gebacken werden. Denn nächsten Sonntag, 03.12.2017 ist auch schon der 1. Advent.

Doch ich möchte jetzt nicht weiter von Weihnachten schreiben (kann ich gerne die Tage machen, mit einem passenden Blogbeitrag 🙂 ), sondern will lieber auf das Thema „Thanksgiving“ eingehen. Was es damit auf sich hat und was ich mir speziell als Backidee überlegt habe, möchte ich euch gerne in den weiteren Schritten erklären. Ich wünsche euch super viel Spaß beim erkunden und entdecken 🙂 .

„Thanksgiving“ – hat sicher schon jeder von euch gehört bzw. kennt es oder hat es sogar schon mal miterlebt. Man kann es ähnlich mit Erntedankfest vergleichen, doch dies wird in Amerika nicht so gefeiert. Dafür ist „Thanksgiving“, welches immer am vierten Donnerstag im November zelebriert wird, mit super vielen Traditionen behaftet und ist somit auch das wichtigste Familienfest des Jahres. Die komplette Familie, unterschiedlichster Generationen versammelt sich zum Abendessen und es gibt traditionell, wie will man es nicht anders kennen, Truthahn mit unzähligen Beilagen und Saucen. Man hat somit stundenlange Vorbereitungen vor sich, damit auch alles perfekt wird und auch passt. Später, wenn alle zusammensitzen, der Truthahn frisch aus dem Ofen kommt und auf dem Tisch landet, kehrt Ruhe und Besinnlichkeit ein. Man sitzt gemütlich beisammen, isst und trinkt gemütlich und unterhält sich stundenlang. Cranberrys landen beim „Thanksgiving“ meist in der Sauce oder dient mit als Füllung beim Truthahn. Ich habe mir allerdings überlegt, eine super schnelle und einfache Birnen-Cranberry-Pie mit Streusel herzustellen. Ist super passend, gerade weil sie nicht zu süß ist, sondern mit der Säure der beiden Früchte und der leichten Zimtnote in den Streuseln harmoniert. Ich bin Fan, bleibe es auch noch eine gewisse Zeit und genieße des weiteren das ein oder andere Stück 😉 .

Doch wie habe ich sie hergestellt? Was habe ich beachten müssen? Was könnte schief gehen und wie kann man es wieder retten? Ja auf all diese und andere Punkte möchte ich gerne eingehen und genau erklären. Solltet ihr dazu Fragen haben, scheut euch nicht und schreibt mir einfach. Gerne bin ich bereit, auf jede einzelne Frage einzugehen 🙂 .

 

Zutaten:

220g Mehl, 1 Prise Salz, 40g Zucker, 100g Butter, 1 Ei, Vanille

4 Birnen, 200g Cranberrys, 170g Zucker, 1 TL Zimt, 2 EL Williams Christ Brand, Saft von 1/2 Zitrone

Herstellung:

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Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Pieform mit Butter ausfetten und zur Seite stellen.

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1h in den Kühlschrank legen.

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Die Birnen schälen, dass Kerngehäuse entfernen und in gleichmäßig große Würfel schneiden. Gerne mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie keine braunen Stellen bekommen. Die frischen Cranberrys waschen, abtropfen lassen.

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Die Birnenwürfel zusammen mit den Cranberrys, Zimt, Vanille in eine Schüssel geben und gut vermengen. Dabei ist zu beachten, dass man alles gleichmäßig vermischt, damit jede Stelle der Früchte gleichmäßig mit den Gewürzen bedeckt ist.

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Eine Pfanne aufstellen, erhitzen und den Zucker dazugeben. Bei langsamer Hitze einen hellen Karamell kochen. Da ist besondere Vorsicht geboten. Gerade wenn man mit heißem Zucker arbeitet, ist die Verbrennungsgefahr sehr hoch. Bitte darauf achten, dass man sich nicht verbrennt. Ist ein heller Karamell entstanden, die Cranberrys und Birnen dazugeben, sofort mit dem Williams Christ Brand ablöschen und langsam einkochen lassen. Gerne ab und zu umrühren, sodass nichts verbrennen oder ansetzen kann.

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In der Zwischenzeit, wo die Cranberrys und Birnen einkochen, den Pieteig aus dem Kühlschrank holen und ausrollen. Hier ist zu beachten, dass man immer wieder mehlt, damit der Teig nicht am Tisch kleben bleibt. Auch gerne drehen, dass macht das Ausrollen einfacher. Der teig sollte größer als wie die Pieform ist, ausgerollt werden. Sodass man einen Rand hat, welcher die komplette Form bedecken soll. Sollte zu viel Teig über stehen, einfach abschneiden und zur Seite legen.

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In die ausgelegte Form wird nun die Fruchtfüllung gefüllt. Überall sollte gleichmäßig viel sein, hinterher etwas flach drücken. Hierfür eignet sich ein Löffel am besten.

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Aus dem restlichen Teig unterschiedlich große Streusel formen und auf die Pie gleichmäßig verteilen. Zum Schluss mit ein paar Cranberry belegen. Somit herrscht nochmal etwas Abwechslung und Spannung. In den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 15-20 Minuten backen, bis der Rand und die Streusel eine goldbraune Farbe bekommen haben. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Entweder genießt man sie so oder man isst Vanilleeis oder -sauce dazu. Passt beides super gut zusammen und verleiht dem ganzen nochmal einen besonders interessanten und köstlichen Touch 🙂 .

Was haltet ihr davon? Würdet ihr es probieren oder sogar nachbacken? Lasst es mich gerne wissen. Ich bin auf eure Meinungen sehr gespannt 🙂 . Wünsche euch noch eine tolle Restwoche und bis bald.

 

Liebe Grüße, Terry.

 

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