Strawberry Cheesecake – wenn Erdbeeren den Takt angeben…

Hallo ihr Lieben,

es ist mal wieder soweit. Ein neues Projekt war am letzten Sonntag Programm. Gestreamt hatte ich die Herstellung und Fertigstellung eines extrem leckeren und kremigen Cheesecakes. Abgerundet mit feinsten Erdbeeren, Crumble und Minze. Er war so gut, dass ich diesen nur mit engsten Freunden teilen würde. Denn durch die Kremigkeit von Frischkäse und saurer Sahne ist eine fantastische Harmonie entstanden, von welcher man noch sehr lange träumt und redet. Was das Thema Cheesecake angeht, ich backe unglaublich gerne dieses Produkt, bin auch deswegen immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepturen aus unterschiedlichen Ländern, versuche immer wieder neues auszuprobieren, um somit immer wieder neue Geschmäcker zu erleben und diese dann natürlich auch weiterzugeben. Wie zum Bsp. in einem Stream oder ganz privat ohne Kamera für mich alleine in der Küche. Wenn ich dann somit meine Favoriten gefunden habe, möchte ich dies natürlich auch weitergeben, in diesem Fall ganz gerne in einem Stream. Denn es macht unglaublich viel Spaß, mein angeeignetes Wissen an die Menschen weiterzugeben, damit diese dann auch wieder was neues haben, was sie ausprobieren und testen können. Und das ist halt auch das, was mich fasziniert. Neue Geschmäcker und Aromen zu einem unglaublich guten Produkt zu vereinen. Ja und einen weiteren Vorteil hat es ja auch, ich tue was für mein berufliches Wissen, damit auch dies immer weiter aufgefrischt wird und nicht einstaubt.

Was das Rezept angeht, ich habe ein paar Stunden gebraucht, um ein fantastisches Cheesecakerezept zu finden. Was ich getan habe, ich habe mir für den Stream etwas Lektüre bestellt, wo es hauptsächlich um das Thema „Cheesecake“ ging. Die letztendliche Entscheidung war dann diese, dass ich auf ein Rezept von meinem Lieblingspatissier Christian Hümbs zurückgegriffen habe. Basis von einem Streuselteig und einer extrem kremigen und abgerundeten Cheesecakemasse. Original kam allerdings ein Passionsfruchtgelee darauf, aber da ich ja mit Erdbeeren arbeiten wollte, habe ich dies einfach so angepasst, dass es letztendlich auch passt. Crumble und Minze sorgten dann für den letzten Schliff.

Von dem kompletten Ergebnis war ich mega begeistert und würde diesen nicht nur empfehlen sondern auch immer wieder backen. Vielleicht auch mal mit einer anderen Fruchtsorte, wobei ich mir gerade überlegt habe, die Grundmasse des Cheesecakes immer herzunehmen und die Frucht der Saison anpassen. Denke das ist eine ganz gute Idee, welche man auch jedem ans Herz legen kann, wer auf Cheesecake steht, diesen Schritt zu gehen. Aber normal mag ja jeder Cheesecake, von daher kann man da sicher nichts mit falsch machen. Doch ich würde sagen, fange ich gleich mit der Herstellung des Produktes an. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und erkunden.

PS: Das Rezept ist für eine Springform mit einem Durchmesser von 18cm berechnet.

 

Zutaten Streuselteig:

150g zimmerwarme Butter, 150g brauner Zucker, 1 Prise Salz, Mark von 1/2 Vanilleschote (alternativ 1/2 Päckchen Vanillezucker), 300g Mehl

Zutaten Füllung:

450g Doppelrahmfrischkäse, 120g saure Sahne, 120g Zucker, 3 Eier, Mark von 1 Vanilleschote (alternativ 1 Päckchen Vanillezucker), abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone, 1 Prise Salz

Deko:

1 Schale Erdbeeren, 1 Packung Minze, Puderzucker

 

Herstellung:

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.

Für den Streuselteig die Butter mit Rohrzucker, Salz, Vanille und Mehl in einer Schüssel vermischen und mit den Händen zu groben Streuseln verarbeiten. Der Boden kann ruhig gut salzig schmecken, denn das harmoniert mit den anderen Zutaten später perfekt. 3/4 der Streusel in der Form verteilen, gut andrücken (habe dafür einen Kartoffelstampfer hergenommen, hat sich super für geeignet), dabei darauf achten, dass alle Stellen bedeckt sind. Den Streuselteigboden im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene etwa 10 Minuten goldbraun backen. Dann mit Eigelb bestreichen und nochmals etwa 5 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen. Das andere Viertel vom Boden in grobe Streusel formen, auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen und bei 190 Grad ca. 10 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und den Backofen auf 150 Grad herunterschalten.

Für die Füllung den Frischkäse mit saurer Sahne, Zucker, Vanille, Zitronenschale und Salz in einer Schüssel zu einer glatten Krem verrühren. Eier nach und nach dazu geben, gleichmäßig verrühren. Die Füllung auf dem abgekühlten Boden verteilen und auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen. Die Masse soll wenn man leicht tastet, nicht mehr wackeln. Den Cheesecake in der Form mindestens 2h auskühlen lassen, anschließend in den Kühlschrank stellen.

Nun widmet ihr euch euren Erdbeeren. Diese vorsorglich putzen und halbieren. Die Hälften werden schön verteilt auf dem Cheesecake angerichtet, leicht mit Puderzucker abgestaubt. Eure goldbraun gebackenen Crumble kommen grob verteilt auf die Erdbeeren. Wenn ihr sehen solltet, eure Streusel sind zum Teil doch etwas zu groß, könnt ihr diese etwas klein bröseln, auch gut um die ein oder andere Lücke zu füllen. Abgerundet wird das ganze mit frischer Minze, denn das grün sorgt sofort für eine tolle Frische plus Optik. Denn würde die Minze fehlen, würde es meiner Meinung nach optisch nicht ganz so gut aussehen.

Da er noch leicht warm ist, ist es euch überlassen – lasse ich den Cheesecake noch weiter abkühlen oder esse ich ihn sofort? Das überlasse ich euch ganz allein. Meiner Meinung nach ist es immer besser, wenn er komplett durchgekühlt ist, denn somit entfalten sich die ganzen Aromen noch viel besser und man kann ihn auch besser schneiden. Wer aber unbedingt darauf besteht und nicht abwarten kann – esst ihn ruhig auch gern, wenn er noch leicht warm ist. Hat auch was 😉 .

Aber so ein Cheesecake hat schon was, bietet sich immer an, ist an sich schnell zubereitet, man kann ihn variieren, wie zum Bsp. was fruchtiges in der Masse. Es gibt aber auch super tolle Rezepte, wo man ihn zum Bsp. nicht backen muss, sondern einfach alles zusammenrührt, in den Kühlschrank stellt, fertig. Hat auch was und ist super spannend. Also egal ob gebacken oder ungebacken, schnappt euch eure Zutaten und fangt an, dieses tolle Produkt nachzubacken.

Solltet ihr Fragen haben oder auch Empfehlungen für Rezepte, schreibt mich ruhig an. Denn durch meinen Kauf von der ein oder anderen Cheesecakelektüre habe ich gut Material da, sodass ich euch immer wieder gerne helfen kann. Auch wenn ihr Fragen habt, wenn irgendwas bei der Herstellung vorgefallen ist, ihr aber nicht wisst, was da los war – auch da könnt ihr mich gerne anschreiben. Da würde ich euch gerne helfen und zur Seite stehen. Da ich ja auf Twitter und Instagram aktiv vertreten bin, könnt ihr eure Fragen gerne dahin versenden. Denn ich möchte mir ja auch für eure Fragen Zeit nehmen, weiterhelfen so gut es geht.

Ihr könnt mir auch gerne schreiben, was für Cheesecakes ihr schon gebacken habt, was euch für Geschmäcker am ehesten taugen – pikant oder süß, fruchtig oder schokoladig. Haut raus, ich bin sehr gespannt. Auch vielen Dank fürs vorbeischauen 🙂 . Ich freue mich auf das nächste Projekt, denn am Samstag wird es im Stream Erdbeertiramisu und Kokoseis geben. Natürlich alles komplett selber hergestellt, auch das Tiramisu wird nicht klassisch. Lasst euch überraschen. 🙂

 

Liebe Grüße, Terry.

 

 

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