Birnen Schokoladen Tarte – 3 Komponenten, tausend Geschmackserlebnisse…

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich nichts von mir hören lassen. Einer der Gründe, mitunter auch der Hauptgrund war, dass ich in den letzten Monaten beruflich sehr stark eingespannt war und leider keine Zeit gefunden habe, meinen Blog weiterhin auf dem Laufenden zu halten. Doch dies soll sich mit dem jetzigen Beitrag ändern.

Ich freue mich natürlich sehr, wenn ihr wieder fleißig auf meinem Blog aktiv seid und euch durchlest, was ich denn so alles treibe. Doch wie bin ich darauf gekommen, ausgerechnet jetzt was auf meinem Blog zu veröffentlichen? Dies möchte ich euch natürlich gerne erklären. Doch wie fange ich am besten an? Hmmm… ich denke, ich lege einfach mal direkt los.

Es begann mehr oder weniger damit, dass ich mich in meiner Freizeit auch für das Thema „Streaming“ interessiere. Ganz egal, ob die Person welche streamt, sich auf das Thema „Gaming“ oder „Creative“ spezialisiert. Ja ehrlich gesagt, war ich bei den Gamern immer sehr stark aktiv. Es ist halt eine sehr coole Sache, wo sich auch im Laufe der Zeit eine tolle Community entwickelt hat und auch weiterhin entwickeln wird. Man merkt auch jedesmal, dass entweder der Gamer selbst oder die Zuschauer eine Menge Spaß haben und das ist doch auch das, was zählt, oder? Also ich finde das super, wenn man bei seinem Hobby eine ganz starke Leidenschaft verspürt.

Eine sehr gute Freundin von mir streamt und zockt natürlich leidenschaftlich gerne. Durch das ein oder andere Gespräch mit ihr kam das Thema auf, dass ich doch auch streamen könnte, um somit meine Leidenschaft und Hobby zum Thema „backen“ mit anderen Leuten teilen kann. Weil es ja auch nicht so viele machen und die Leute, welche zuschauen, dies sicher sehr interessant finden. Wenn die Zuschauer dann auch noch was lernen, ist doch alles perfekt.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ja ich habe mich dazu entschlossen, wirklich mit dem streamen zu beginnen. Und der erste Stream fand dann am 26.03.2017 statt. Die erste Frage, welche ihr euch vielleicht gerade stellt, ob ich aufgeregt war. Ehrlich? Ja irgendwie schon. Weil es mein allererster Stream war, ich quasi auch am überlegen war, ob genug Leute einschalten und ob es ihnen letztendlich auch gefällt. Doch was tat ich? Kamera an und einfach losgelegt. Dadurch das ich in meinem Element war und wusste, wie man mit den einzelnen Zutaten umzugehen hat, war ich mehr oder weniger am erzählen. Und ich war natürlich sehr positiv überrascht, dass so viele Leute da waren und den Chat aktiv gehalten haben. Ich hatte ehrlich gesagt richtig viel Spaß dabei und habe mich somit dazu entschlossen, dass ich dies öfters stattfinden lassen werde. Was ich natürlich auch sehr cool fand, die Leute im Chat haben Fragen gestellt und waren somit nicht uninteressiert. Wirklich, wirklich toll.

Gerne möchte ich all das, was ich im Stream gezeigt habe, hier auf meinem Blog festhalten. Damit ihr lieben Leute die Möglichkeit habt, es selbst einmal auszuprobieren. Heißt, nach jedem Stream kommen die Rezepte hier online. Solltet ihr allerdings Fragen o.ä. haben, scheut euch nicht und fragt mich einfach. Egal ob im nächsten Stream, als Kommentar unter meinem Bericht oder in meinen anderen sozialen Netzwerken. Ich wünsche euch somit viel Spaß beim lesen, ausprobieren und informieren.

Vielen Dank das ihr euch die Zeit nehmt.

Zutaten für den Mandelmürbeteig:

180g Butter (kalt), 1 Prise Salz, 140g Puderzucker, 50g gemahlene Mandeln, 1 Ei, 360g Mehl

Herstellung:

  • in einer Schüssel Butter, Puderzucker, 1 Prise Salz geschmeidig kneten
  • gemahlene Mandeln dazu, kurz unterkneten
  • das Ei untermengen und 1/3 der Mehlmenge mit dazugeben (damit schon mal eine Bindung vorhanden ist)
  • zum Schluss das restliche Mehl dazugeben, kurz weiterkneten (bis alle Zutaten gescheit verknetet sind)
  • den fertig gekneteten Teig in eine eckige Form bringen, in Frischhaltefolie wickeln und für ca 15-20 Minuten in den Kühlschrank legen

Während der Teig im Kühlschrank ruht, den Ofen auf 150 Grad vorheizen und die Tarteform mit einem Durchmesser von 26 cm einfetten. Eignet sich Butter wie auch Pflanzenöl sehr gut.

Zutaten Honigbirnen:

4 Williams Christbirnen, 100g Honig

Herstellung:

  • Birnen schälen, halbieren und je nach Größe entsprechend in vier bis fünf gleichmäßige Spalten schneiden (gerne etwas dicker schneiden)
  • die Birnen mit etwas Zitronensaft beträufeln, um unschöne dunkle Stellen zu vermeiden
  • eine Grillpfanne auf den Herd stellen, ordentlich erhitzen und die vorbereiteten Birnen von jeder Seite grillen, dann beiseite stellen
  • Honig in einer separaten Pfanne leicht karamellisieren (ACHTUNG: VERBRENNUNGSGEFAHR)!!!
  • die gegrillten Birnen portionsweise in den Honig geben und ca. 3-5 Minuten karamellisieren lassen
  • sind die Birnen karamellisiert, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen (ACHTUNG: solltet ihr Besuch haben, stellt sie sicher irgendwo hin) 😉

Nach der Ruhephase des Teiges diesen aus den Kühlschrank nehmen, ca. 3mm dick ausrollen und in die eingefettete Tarteform legen. Der Teig sollte so groß ausgerollt werden, sodass man einen Teigrand an der Tarteform hat. Einen Bogen Backpapier hineinlegen und mit Hülsenfrüchten (Erbsen, Bohnen, Linsen) beschweren. Diesen Vorgang nennt man „blindbacken“. Dadurch wird verhindert, dass der Boden während des Backens in die Höhe geht. In den vorgeheizten Ofen ca. 15-20 Minuten backen. Er ist fertig gebacken, wenn der Rand eine goldbraune Farbe bekommt.

Zutaten Schokoladenkrem:

40g dunkle Schokolade (70% Kakaogehalt), 65ml Milch, 125g Sahne, 1/2 Vanilleschote, 1 Ei, 25g Zucker

Herstellung:

  • Schokolade fein hacken
  • Milch mit der Sahne zusammen in einen Topf geben
  • Vanilleschote längst aufschneiden, Mark mit dem Messerrücken herauskratzen und in die Milch-Sahne geben, rühren und aufkochen
  • abkühlen lassen, dass Ei, den Zucker, sowie die Schokolade hinzufügen
  • mit einem Stabmixer kurz durch mixen und beiseite stellen

Fertigstellung:

In den vorgebackenen Boden zuerst die gegrillten Birnen gleichmäßig verteilen. Vorsichtig die Schokoladenkrem darauf verteilen. Man kann die Birnen aber auch gerne hinstellen (siehe Bild oben). Das sieht natürlich optisch super aus. Aber der Kreativität ist keine Grenze gesetzt. Ist die Schokoladenkrem gleichmäßig verteilt, wird die Tarte in den 150 Grad heißen Ofen weitere 10-15 Minuten fertig gebacken. Sie ist fertig, sobald die Schokoladenkrem gestockt ist. Das kann man sehr gut testen, indem man mit dem Finger vorsichtig die Oberfläche tastet. Bleibt nichts mehr kleben, ist die Tarte fertig gebacken. Aus dem Ofen nehmen und ca. 30 Minuten auskühlen lassen. Danach kann man sie verzehren.

Ich muss natürlich dazu sagen, ich habe von meinem eigentlichen Endprodukt leider kein Bild gemacht. Von daher musste ich auf das Bild vom Backbuch zurückgreifen. Normal würde ich dies nicht machen, doch damit ihr euch das bildlich besser vorstellen könnt, habe ich mich für diesen Weg entschieden. Ich hoffe, ihr verzeiht mir diesen Schritt. In den kommenden Beiträgen werde ich natürlich originale Bilder von meinem Endprodukt hernehmen.

Nun hoffe ich natürlich, dass ich keinen Schritt vergessen habe. Sollte irgendwas nicht verständlich erklärt sein oder Fragen aufkommen, fragt mich einfach. Dies werde ich natürlich sehr gerne beantworten.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim nachbacken!!!

Liebe Grüße, Terry.

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